Neue Bänke am Hökendyk

Am Hökendyk konnten wir drei Bänke erneuern. Bei sonnigem Wetter werden diese gerne besessen. Dank allen Mitgliedern, die durch ihre Spenden dies ermöglicht haben!

Wie Grundstücke zum grünen Charakter des Viertels beitragen können

Am Kliedbruch schätzen wir, dass wir im Grünen leben. Doch das Grün ist nicht einfach gegeben, sondern gemacht. Von uns. Wir gestalten die Landschaft Kliedbruch mit unseren Grundstücken. Ein Blick in die alte Nachbarschaft mag helfen, Häuser und Gärten so zu gestalten, dass diese als Bereicherung für unser Viertel erlebt werden können.

Eine alte Dokumentation des Bayerischen Rundfunks macht auf ein Gestaltungselement aufmerksam: Zäune. Gerade die Grundstücksgrenzen bestimmen den Charakter einer Straße.

Hier der Link zur Dokumentation:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unter-unserem-himmel/wieland-topographie-zaun100.html

Warum Gärten Artenreichtum und Lebensqualität fördern und bauliche Verdichtung das Gegenteil bewirkt.

Aus dem Vortrag von Knut Habicht (NABU) anlässlich der Mitgliederversammlung 2017

Es sind etwa 45 Prozent aller Pflanzen und Tiere gefährdet,

vom Aussterben bedroht oder ausgestorben.

Geeignete Sofortmaßnahmen sind

• das Anbringen von Nistkästen am eigenen Haus,

• das Verzichten auf »englischen Rasen« oder Rollrasen,

• das Mähen des Rasens in Abständen von mindestens zwei Wochen,

• das Anpflanzen vorwiegend einheimischer Flora,

• der weitgehende Verzicht auf Pflanzenschutzmittel,

• die Nutzung von Kompost im Garten und schließlich

• der Kauf von Bio-Produkten – diese tragen zum Artenschutz bei.

Die Ursachen für die bedrohten Pflanzen- und Tierarten sind

• eine zu intensiv arbeitende Landwirtschaft, die zu viel düngt und spritzt,

• eine viel zu hohe Belastung durch Schadstoffe ganz allgemein,

• die Begradigung von Flüssen und Bächen und

• ein viel zu hoher Flächenverbrauch.

 

Pumpen am Risler Dyk entwässern und bewässern wo es notwendig ist

Das Wasser, das im Kliedbruch überflüssig ist, wird in den Niepkuhlen benötigt. Darum ist es wichtig, dass die Pumpen nicht abgeschaltet werden. Wichtig ist auch, dass die Gräben gepflegt werden, damit Regenwasser zügig abfließen kann. Eine Kulturlandschaft braucht ständige Pflege. Diese zu leisten ist Aufgabe aller Bürger. Darum dürfen die Pumpen nicht abgeschaltet werden.

Der individuelle Schutz vor hohem Grundwasser kann jeder Hausbesitzer selbst prüfen. Nach Angaben des Sachverständigen Dr. Strothmann auf der letzten Bezirksvertretersitzung am 24. Mai gilt folgende Daumenregel:

Grundwasserstand ist bei 31 m über NN + 0,5 m anzusetzen. Liegt die Bodenplatte des Kellers unter diesem Wert? Dann sollte der Keller als „Weiße Wanne“ ausgeführt sein. Die entsprechenden Daten sind in den Bauunterlagen zu finden. Liegen diese nicht vor, dann kann der Eigentümer das Bauaktenarchiv kontaktieren.

Wenn Sie sich für den weiteren Betrieb der Pumpen einsetzen wollen, dann senden Sie eine E-Mail mit Ihrem Namen, Anschrift, Telefonnummer an den Bürgerverein.

 

Consent Management Platform von Real Cookie Banner